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Statue an der ihr geweihten Kirche
ihres Klosters in Montefalco 
Klara trat im Alter von sechs Jahren in die Gemeinschaft frommer Jungfrauen
ein, die unter der Leitung ihrer älteren Schwester Johanna als Reklusen
in Montefalco
lebten. Der Bischof von Spoleto
ordnete das Leben dieser Gruppe nach der Regel des Dritten Ordens der Augustiner.
1290 wurde das Kloster eröffnet und dem heiligen Kreuz
geweiht. 1295 wurde Klara
Nachfolgerin ihrer Schwester als Äbtissin. Sie lebte mit strengsten Bußübungen,
in großer Liebe zu anderen und mit tiefen meditativen Begabungen. Ihre
spirituelle Vereinigung mit Gott zeigte sich in vielen Ekstasen, in
übernatürlichen Gaben und in der Fähigkeit, Wundersames zu wirken. Als nach
ihrem Ableben ihr Herz untersucht wurde, fand man, so wird erzählt, das Bild des
Gekreuzigten darin abgebildet.
Chiaras Kloster
und die Kirche aus dem 14. Jahrhundert in Montefalco 
Kanonisation:
Klara wurde 1881 heiliggesprochen.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
Silber-Reliquiar mit dem Bild des Gekreuzigten
auf dem Herzen der Klara in der Kirche
S. Chiara in Assisi 
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