Ökumenisches Heiligenlexikon

Klara vom Kreuz (von Montefalco)

Gedenktag katholisch: 17. August
     Fest im Orden der Augustiner-Eremiten
Name bedeutet: die Leuchtende (latein.)
Äbtissin in Montefalco
* um 1268 in Montefalco in Italien
† 17. August 1308 daselbst
Kartenskizze

Silber-Reliquiar mit dem Bild des Gekreuzigten auf dem Herzen der Klara in der Klara-Kirche in Assisi

Silber-Reliquiar mit dem Bild des Gekreuzigten auf dem Herzen der Klara in der Klara-Kirche in Assisi   

Klara trat im Alter von sechs Jahren in die Gemeinschaft frommer Jungfrauen ein, die unter der Leitung ihrer älteren Schwester Johanna als Reklusen in Montefalco lebten. Der Bischof von Spoleto ordnete das Leben dieser Gruppe nach der Regel des Dritten Ordens der Augustiner. 1290 wurde das Kloster eröffnet und dem heiligen Kreuz geweiht. 1295 wurde Klara Nachfolgerin ihrer Schwester als Äbtissin. Sie lebte mit strengsten Bußübungen, in großer Liebe zu anderen und mit tiefen meditativen Begabungen. Ihre spirituelle Vereinigung mit Gott zeigte sich in vielen Ekstasen, in übernatürlichen Gaben und in der Fähigkeit, Wundersames zu wirken. Als nach ihrem Ableben ihr Herz untersucht wurde, fand man, so wird erzählt, das Bild des Gekreuzigten darin abgebildet.

Kanonisation: Klara wurde 1881 heilig gesprochen.

Catholic Encyclopedia

Biographisch- Bibliographisches Kirchenlexikon





Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• http://www.newadvent.org/cathen/04006a.htm



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