Gedenktag katholisch: 19. Dezember
Name bedeutet: der tapfere Berater (althochdt.)
Konrad stammte aus einer adeligen schwäbischen Familie und lebte längere Zeit am kaiserlichen Hof. Während eines Aufenthaltes am Hof von Papst Innozenz III. trat er wohl in den Prämonstratenserorden ein. Er war Domherr in Konstanz und wurde 1226 Abt im Prämonstratenserkloster Ursberg bei Augsburg. Er baute die Stiftsgebäude und die Bibliothek aus und schenkte der Kirche seiner Heimatpfarrei Mindelzell eine Kreuzesreliquie.
Konrad galt lange Zeit als Alleinverfasser des Chronicon Urspergense
, einer
Geschichte der Welt vom Anfang bis zum Jahr 1229. Heute weiß man, dass das Werk
drei verschiedenen Autoren, darunter den Vorgänger Konrads, Abt Burchard, hat.
In Mindelzell
wird der von Konrad überbrachte Kreuzpartikel bis heute Tag durch die
Bruderschaft vom heiligen Kreuz
verehrt.
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