Gedenktag katholisch: 15. Januar
Name bedeutet: der tapfere Berater (althochdt.)
Konrad Bosinlother war Mönch in der Benediktinerordenabtei Siegburg. Bischof Kuno von Regensburg, sein früherer Abt in Siegburg, ernannte ihn 1127 als Konrad II. zum Abt des Klosters Mondsee, das seit 833 zum Bischofsgut von Regensburg gehörte. Konrad förderte v.a. das geistliche Leben im Kloster. Er erreichte beim Papst das Recht zur freien Wahl des Abtes, die Loslösung von Regensburg und unmittelbare Unterstellung der Abtei unter Rom. Konrad forderte Güter des Klosters von Lehensleuten zurück und wurde dabei von diesen ermordet.
Konrads Gebeine wurden 1679 und 1732 erhoben und werden jetzt im Hochaltar in der Kirche in Mondsee aufbewahrt.