Gedenktag katholisch: 29. September
Name bedeutet: der tapfere Berater (althochdt.)
Konrad, Sohn des Grafen von Urach, wurde 1200 Zisterziensermönch und 1209 Abt des Klosters in Villers - dem heutigen Villers-la-Ville - in Brabant. 1214 wurde er Abt in Clairvaux - im heutigen Longchamp-sur-Aujon, 1217 in Cîteaux - dem heutigen St-Nicolas-lès-Cîteaux. Er war Ratgeber von Papst Honorius III., der ihn zum Kardinalbischof von Porto und S. Rufino ernannte. Hier engagierte er sich im Kampf gegen die Albigenser, warb für den Kreuzzug und um eine erneuerte Ordnung in den Klöstern und unter dem Klerus.
Legenden berichten, wie die Finger von Konrads linken Hand geleuchtet haben, damit er auch des Nachts schreiben konnte. Das ihm angetragene Papstamt habe er abgelehnt.
Attribute:
leuchtende Finger
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon