Gedenktag katholisch: 6. Februar
gebotener Gedenktag
Ordenskalender der Franziskaner und der Kapuziner
in Neuseeland: 7. Februar
Todestag: 5. Februar |
Gedenktag evangelisch: 5. Februar (ELCA) |
Gedenktag anglikanisch: 6. Februar |
MĂ€rtyrer
â 5. Februar 1597 auf dem Berg Tateyama (Weizenberg) in Nagasaki
in Japan |
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26 Missionare des Franziskanerordens
und der Jesuiten sowie zum Katholizismus
ĂŒbergetretene Japaner wurden auf Befehl des japanischen Samurai-Feldherrn und Politikers
Toyotomi Hideyoshi (è±èŁç§ć) unter Kaiser Go-YĆzei (ćŸéœæ), der zuerst den Missionaren gewogen
war, dann aber alle missionarische TĂ€tigkeit verbot, gemeinsam gekreuzigt:
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Anton Deynan
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Bonaventura von Miyako - ein konvertierter Japaner, Tertiar der
Franziskaner, als Katechet tÀtig.
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Cosmas Takeya (Tachegia, Zaquira) - ein konvertierter Japaner aus Owari,
Tertiar der Franziskaner, als
Ăbersetzer und Prediger in Ćsaka
tÀtig.
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Franz Blanco
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Franz von Nagasaki (von Miyako)
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Franz vom heiligen Michael de la Parilla - Tertiar der Franziskaner
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Gabriel de Duisco
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Gaius Francis - ein japanischer Soldat, der kurz zuvor getauft worden war
und AnwÀrter im Franziskanerorden wurde;
er bestand darauf, mit den BrĂŒdern verhaftet zu werden.
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Gundisalvus Garcia - Tertiar der Franziskaner
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Diego (Jakob) Kisai (Kizayemon) - ein japanischer Laie, zeitweise
japanischer Koadjutor der Jesuiten, Katechet
in Ćsaka;
noch wÀhrend seines GefÀngnisaufenthaltes wurde er in den Orden aufgenommen.
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Joachim Sakakibara (Saccachibara) - ein konvertierter Japaner, Tertiar
der Franziskaner, als Koch -
nach anderen Quellen als Arzt, zeitweise auch als Katechet - fĂŒr die
Franziskaner in Ćsaka
tÀtig.
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Johannes Kisaka (Kinuya) - ein konvertierter Japaner, von Beruf
Seidenweber, Tertiar der Franziskaner,
der kurz vor seiner Kreuzigung getauft und in den Orden aufgenommen wurde.
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Johannes Soan de Goto - ein konvertierter Japaner, zeitweise als
Koadjutor der Jesuiten und als Katechet in
Ćsaka
tÀtig, der sich noch im GefÀngnis im Alter von 19 Jahren dem Orden anschloss.
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Leo Karasumaru (Carasuma) - ein Koreaner, als heidnischer Priester tÀtig,
bis er sich zum Christentum bekannte, 1589 von Jesuiten
in Japan getauft. Er wurde der erste koreanische Tertiar der Franziskaner
und war dann in der Ausbildung der OrdensbrĂŒder tĂ€tig. Leidensgenossen waren
sein Bruder Paul Ibaraki und sein Neffe Ludwig Ibaraki.
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Ludwig Ibaraki - Neffe von Leo Karasumaru, 12 Jahre alt, Akolyth
der Franziskaner
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Martin Loynaz (de Aguirre) von der Auferstehung - ein Spanier aus Vergara
(baskisch: Bergara) bei Pamplona. Er studierte in AlcalĂĄ
de Henares und wurde 1586 Franziskaner,
war erst als Missionar in Mexiko, dann in Manila
auf den Philippinen, schlieĂlich in Japan tĂ€tig.
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Matthias von Miyako - ein konvertierter Japaner, Tertiar der Franziskaner.
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Michael Cozaki (Kozaki) - ein konvertierter Japaner, als Katechet und
Krankenbruder bei den Franziskanern
tÀtig. Mit ihm wurde sein Sohn Thomas hingerichtet.
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Paul Ibaraki (Yuanki, Yuaniqui) - Tertiar der Franziskaner,
als Ăbersetzer und Katechet tĂ€tig; er war der Bruder von Leo Karasumaru.
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Paul Miki
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Paul Suzuki - Tertiar der Franziskaner,
1563 in Owari
in Japan geboren, von Jesuiten 1584 getauft.
Er wurde Tertiar der Franziskaner und war als Katechet tÀtig.
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Petrus Baptista BlĂĄsquez - Tertiar der Franziskaner
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Peter Sukejiroo (Xukexico) - ein konvertierter Japaner, Tertiar der
Franziskaner, der in der Gemeinschaft
als Hausdiener wirkte. Er wurde von einem Jesuiten
gesandt, den Gefangenen zu helfen, und dann im GefÀngnis ebenfalls gefangengenommen.
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Philipp von Jesus de las Casas - Tertiar der Franziskaner.
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Thomas Cozaki (Kozaki) - ein 15-jÀhriger konvertierter Japaner, als
Akolyth bei den Franziskanern
tÀtig, zusammen mit seinem Vater Michael getötet.
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Thomas Xico (Dangi) - ein konvertierter Japaner, Tertiar der Franziskaner,
als Ăbersetzer und Katechet tĂ€tig.
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Ventura - ein Japaner aus Miyako - dem heutigen Kyoto
-, von Jesuiten getauft, dann nach dem Tod
seines Vaters wieder zum alten Glauben zurĂŒckgekehrt, schlieĂlich von
Franziskanern wieder zum Christentum bekehrt.
Denkmal fĂŒr die 26 MĂ€rtyrer in Nagasaki
Nach ihrer Gefangennahme wurde ihnen das linke Ohr abgeschnitten, dann wurden
sie von Stadt zu Stadt gefĂŒhrt, wo ihre Verbrechen
- Predigt des
ungesetzlichen Christenglaubens bzw. deren UnterstĂŒtzung - öffentlich bekannt
gemacht wurden und sie den Misshandlungen der Menge anheimgestellt waren.
Petrus Baptista BlĂĄsquez berichtete in einem Brief: Von den
BrĂŒdern, die hier in Japan sind, wurden sechs gefangen genommen und mehrere Tage im Kerker
festgehalten. Dazu kommen drei japanische Jesuiten
und noch andere Christen; insgesamt sind wir 24. ... Nach einem Urteilsspruch sollen wir
gekreuzigt werden, weil wir entgegen dem königlichen Gebot das Gesetz Gottes verkĂŒndet
haben, die ĂŒbrigen, weil sie Christen sind. Die fĂŒr Christus
zu sterben wĂŒnschen, haben jetzt Gelegenheit dazu.
Das ĂŒber uns gefĂ€llte Urteil ist auf eine Tafel geschrieben und wird vor uns
hergetragen. Darauf steht, wir seien verurteilt worden, weil wir das christliche Gesetz
verkĂŒndet hĂ€tten im Gegensatz zu dem des Machthabers. ... Man fĂŒhrte uns aus dem GefĂ€ngnis
und lud uns auf Wagen. Allen wurde ein Teil eines Ohres abgeschnitten. So fuhren sie uns
durch die StraĂen von Kyoto, begleitet von sehr viel Volk und Soldaten. Danach steckten sie
uns wieder ins GefĂ€ngnis. Am andern Tag banden sie uns die HĂ€nde auf den RĂŒcken und brachten
uns unter Begleitung von Reitern nach Osaka.
Am folgenden Tag holten sie uns wieder aus dem GefĂ€ngnis, lieĂen uns auf Pferden
aufsitzen und fĂŒhrten uns durch die StraĂen der Stadt. Dann brachten sie uns in die
Stadt Sakai,
dort trieben sie es ebenso mit uns. In diesen StÀdten war immer ein öffentlicher Ausrufer
dabei. Dass wir zum Tod verurteilt waren, wussten wir. Aber erst in Osaka erfuhren wir
von dem Beschluss, dass wir dafĂŒr nach Nagasaki
weitermussten.
Vor ihrer Hinrichtung weigerten sich alle, dem Christentum zu entsagen. Bei der
japanischen Kreuzigung wurde den Todeskandidaten je eine Eisenklemmplatte um die
Handgelenke, die Knöchel und die Kehle gelegt, ein SpreizstĂŒck zwischen die
Beine gesetzt, dann die Person mit einer Lanze jeweils durch die linken und
rechten Rippen in Richtung zur gegenĂŒberliegenden Schulter durchbohrt.
Kanonisation:
Die 26 MĂ€rtyrer von Nagasaki
wurden 1627 von Papst Urban VIII. selig und 1862 von Papst Pius
IX. heiliggesprochen.
Catholic Encyclopedia
Ein englischsprachiger Artikel
des Jesuiten Diego Yuki informiert ĂŒber The
Martyr's Hill Nagasaki
in einer pdf-Datei.
Quellen:
âą
âą Kapuzinerbuder Martin Steger, Antoniusblatt 2/2009, Meran