Gedenktag katholisch: 20. Juni
nicht gebotener Gedenktag im Bistum Augsburg und im Dominikanerorden
Name bedeutet: die Perle (griech.)
Margaretha Ebner stammte aus einem Patriziergeschlecht. Sie trat im Alter von 15 Jahren ins Dominikanerinnenkloster Maria Medingen bei Dillingen ein. Von 1312 bis 1326 durch eine schwere Lähmung ans Bett gefesselt, wurden ihr Visionen zuteil, die sie mit der Hilfe ihres Seelenführers, des WeltpriesterWeltpriesters - oder auch Diözesanpriester - sind in der römisch-katholischen Kirche alle Priester, die keinem Orden angehören. Heinrich von Nördlingen, der sie als Prophetin verehrte, schriftlich festhielt. Sein Briefwechsel mit ihr ist die älteste erhaltene Briefsammlung in deutscher Sprache und ein Zeugnis der Kontakte der mystisch-gottesfreundlichen Kreise untereinander.
Margaretha Ebners Grab in der Klosterkirche Kloster
Medingen in Mödingen 
Margarethas Grab in der nach ihr benannten Kapelle in der Klosterkirche Medingen ist bis heute Wallfahrtsziel.
Kanonisation:
Der Kult wurde 1979 approbiert.
Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon