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Biographie: => Maria
Die Orthodoxe Kirche begeht
das Fest Mariä Schutz und Fürbitte
zum Gedenken
an die wundersame Erscheinung der Gottesmutter in Konstantinopel - dem heutigen
Ístanbul
- Mitte des 10. Jahrhunderts.
Der Überlieferung nach bedrohten zu jener Zeit Muslime die Stadt. Die Gläubigen versammelten sich in einer Kirche und beteten für ihre Rettung. Unter ihnen war auch der Selige Andreas - ein Slawe, der gefangen genommen und als Sklave nach Konstantinopel verkauft worden war. Als er seine Augen erhob, sah er plötzlich die Heilige Jungfrau in Begleitung einer Engelschar durch die Luft schreiten. Auch Epiphanius, der Lehrer des Seligen Andreas, sah sie. Die Gottesmutter ging auf die Knie und betete lange. Danach nahm sie den Schleier von ihrem Kopf und breitete ihn über den Betenden in der Kirche aus - Symbol für den Schutz vor den Feinden. Andreas und Epiphanius berichteten dem Volk von der wundersamen Erscheinung, worauf die Feinde sich ohne Blutvergießen von den Toren Konstantinopels zurückzogen.
Die Maria-Schutz-und-Fürbitte-Kathedrale am Graben in Moskau Foto: David Crawshaw ![]()
In Russland wird das Fest seit dem 12. Jahrhundert begangen. Große Verdienste darum erwarb sich der Heilige Fürst Andrej Bogoljubski. Unter seiner Herrschaft wurde die berühmte Mariä-Schutz-Kirche am Fluss Nerl errichtet. Der Gottesmutter Fürbitte ist auch die Basilius-Kathedrale auf dem Roten Platz gewidmet, die von Zar Iwan dem Schrecklichen errichtet wurde.
Bauernregel:
Traditionell fällt in Russland der erst Schnee am orthodoxen Feiertag von Mariä
Schutz und Fürbitte.
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