Gedenktag katholisch: 4. September
nicht gebotener Gedenktag in Kanada
Name bedeutet: M: die Beleibte / die Schöne / die Bittere / die von Gott Geliebte (aramäisch)
vdhC: nach Cäcilia Romana
D: die Christin (griech. - latein.)
Dina war die Tochter des Buchprüfers Olivier Octave Bélanger und seiner Frau Séraphia Matte. Sie studierte Musik und wollte Konzertpianistin werden. Während eines Studienaufenthaltes in New York von 1916 bis 1918 lebte sie bei den Schwestern von Jesus-Maria und war von deren Leben so beeindruckt, dass sie sich nach der Rückkehr nach Kanada 1921 dieser Kongregation in Sillery anschloss, wo sich das Mutterhaus befand. Nach ihrem Ordenseintritt 1922 erhielt sie den Ordensnamen Maria von der heiligen Cäcilia von Rom und war als Musiklehrerin für die Nonnen tätig.
Einsätze als Lehrerin an anderen Orten musste Maria von der heiligen Cäcilia von Rom mehrmals aufgeben, weil sie krank wurde. So blieb sie bis zu ihrem Tod als Musiklehrerein in Sillery, wo sie erstmals 1925 Visionen über die Ewigkeit und über das Priestertum empfing und zu einer der großen Mystikerinnen des 20. Jahrhunderts wurde.
1951 wurden Maria von der heiligen Cäcilias Gebeine erhoben und in einen Bleisarkophag gebettet, der in der Kapelle der Maria-Jesus-Schwestern in Sillery verehrt wird. Ihre Autobiografie wurde inzwischen in viele Sprachen übersetzt.
Kanonisation:
Maria von der heiligen Cäcilia von Rom Bélanger wurde 1993 in Rom von Papst
Johannes Paul II. selig
gesprochen.