Gedenktag katholisch: 8. Juni
nicht gebotener Gedenktag im Bistum Münster
Name bedeutet: die Beleibte / die Schöne / die Bittere / die von Gott Geliebte (aramäisch)
Mit 25 Jahren trat Maria mit dem Ordensnamen Maria vom göttlichen Herzen Jesu
in den Orden der Schwestern vom Guten Hirten
ein, 1894 wurde sie Oberin in
Porto. Aufgrund einer Rückenkrankheit schon bald ans Bett gefesselt, erfüllte
sie dennoch ihre Pflichten. Immer häufiger wurden ihr Visionen zuteil, so der
Wunsch, die ganze Welt dem Herzen Jesu zu weihen; dies übermittelte sie Papst
Leo XIII., der mit seiner Enzyklika Annum sacrum
zum Heiligen Jahr 1900 dem
Anliegen entsprach und das Hochfest
Heiligstes Herz Jesu
auf den 11. Juni 1899 festsetzte.
Als Maria starb, begann in der an ihr Zimmer anstoßenden Kapelle - sie hatte ein
kleines Fenster, durch das sie von ihrem Krankenlager zum Tabernakel sehen
konnte - gerade die erste Vesper am Vorabend der dreitägigen Feierlichkeiten.
Kanonisation:
1975 wurde Maria von Papst Paul VI. seliggesprochen.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon