Ökumenisches Heiligenlexikon

Maria - Visitatio - Mariä Heimsuchung

Gedenktag katholisch: 31. Mai
     Fest
     im deutschen Sprachraum und in der Slowakei: 2. Juli
     Diözesankalender Augsburg
     Hochfest im Dom in Augsburg und im Zisterzienserorden
Gedenktag evangelisch: 2. Juli (EKD)
                                                 31. Mai (ELCA, LCMS)
Gedenktag anglikanisch: 31. Mai
                                        oder: 2. Juli
Gedenktag orthodox: 30. März
     wenn dieser zwischen Lazarus-Samstag und Ostern liegt, wird das Fest auf den Osterfreitag verschoben
Gedenktag syrisch-orthodox: 3. (von 6) Adventssonntag

Biographie: => Maria

Die Heimsuchung bezeichnet die Begegnung von Maria und Elisabeth, die Lukas in seinem Evangelium (1, 39 - 56) schildert. Das Fest Mariä Heimsuchung stammt ursprünglich aus dem Orient, 1263 führte Bonaventura das Fest im Franziskanerorden am 2. Juli als Oktavtag zum Geburtstag Johannes' des Täufers ein. 1568 wurde das Fest auf die ganze römisch-katholische Kirche ausgedehnt.

Nach dem römischen Kalender wird das Fest seit 1969 am 31. Mai gefeiert; im deutschen Sprachraum ist mit Rücksicht auf die Volksfrömmigkeit der alte Termin 2. Juli beibehalten worden.

Zur Abwehr von Blitzeinschlägen wurden früher an Mariä Heimsuchung Haselzweige an die Fenster gehängt.

Bauernregel: Regnet's am Marientage / gibt's zwei Wochen Regenplage!
Mariä Heimsuch wird's bestellt, / wie's Wetter vierzig Tag`sich hält.
Wie die heilige Jungfrau fortgegangen, / wird Magdalena gern empfangen.





Quellen:

• http://www.bauernregeln.net/juli.html


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