Mariä Heimsuchung
Fest im deutschen Sprachraum und in der Slowakei: 2. Juli Diözesankalender Augsburg Hochfest im Dom in Augsburg und im Zisterzienserorden |
31. Mai (ELCA, LCMS) |
oder: 2. Juli |
wenn dieser zwischen Lazarus-Samstag und Ostern liegt, wird das Fest auf den Osterfreitag verschoben |
Biographie: => Maria
Max Reichlich: 1511, Alte Pinakothek in München ![]()
Die Heimsuchung bezeichnet die Begegnung von Maria und Elisabeth, die Lukas in seinem Evangelium (1, 39 - 56) schildert. Das Fest Mariä Heimsuchung stammt ursprünglich aus dem Orient, 1263 führte Bonaventura das Fest im Franziskanerorden am 2. Juli als Oktavtag zum Geburtstag Johannes' des Täufers ein. 1568 wurde das Fest auf die ganze römisch-katholische Kirche ausgedehnt.
Nach dem römischen Kalender wird das Fest seit 1969 am 31. Mai gefeiert; im deutschen Sprachraum ist mit Rücksicht auf die Volksfrömmigkeit der alte Termin 2. Juli beibehalten worden.
Zur Abwehr von Blitzeinschlägen wurden früher an Mariä Heimsuchung Haselzweige an die Fenster gehängt.
Bauernregel:
Regnet's am Marientage / gibt's zwei Wochen Regenplage!
Mariä Heimsuch wird's bestellt, / wie's Wetter vierzig Tag`sich hält.
Wie die heilige Jungfrau fortgegangen, / wird Magdalena
gern empfangen.
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