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Bernhard Strigel: Maria des Kleophas und ihre Familie, um 1520/1528, National
Gallery of Art in Washington
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Maria war die Frau (möglicherweise: die Tochter) eines Kleophas, der traditionell
öfter mit dem Jünger Kleopas identifiziert wird. Sie wird im
Johannesevangelium (19, 25) als Zeugin der Kreuzigung Jesu
genannt, gehörte also zum engeren Kreis der Jüngerinnen Jesu; demnach
war sie eine Schwester der Maria. Nach den anderen
Evangelien war sie die Mutter des Jüngers Jakobus,
des Jüngeren (Markusevangelium 15, 40) - deshalb wird sie auch als Maria des
Jakobus bezeichnet; sie war dabei, als die Frauen zum Grab gingen, um Jesus zu
salben und wird dafür in der orthodoxen Tradition als Myrrhe-Trägerin
verehrt;
und sie war dann unter den ersten Zeuginnen seiner Auferstehung (Markusevangelium 16, 1).
Nach einer Überlieferung war Maria zusammen mit (Maria) Salome von Galiläa und Sara-la-Kâli vor einer Christenverfolgung auf einem Schiff aus Israel geflohen und an dem Ort in Südfrankreich gelandet, der heute nach ihnen Saintes-Maries genannt wird.
Die Statuen von Maria und (Maria) Salome bei der Prozession in Saintes-Maries-de-la-Mer
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