Ökumenisches Heiligenlexikon

Markus Stephan Crisinus
kroatischer Name: Marko Križevčanin

Gedenktag katholisch: 7. September
     gebotener Gedenktag in der Slowakei: 2. Juli
     nicht gebotener Gedenktag im Bistum Graz-Seckau
Name bedeutet:M: dem (römischen) Kriegsgott Mars geweiht (latein.)
S: die Krone (griech.)
Märtyrer
* 1580 in Križevci in Kroatien
† 7. September 1619 in Kaschau, heute Košice in der Slowakei
Kartenskizze

Kartenskizze


Kartenskizze

Marko Križevčanin ist einer der drei Märtyrer des Grazer Jesuitenkollegs. Er hatte zusammen mit Melchior Grodecz und Stephan Pongracz am Grazer Jesuitenkolleg studiert, zog dann mit seinen Gefährten ins protestantische Kaschau - dem heutigen Košice. Sie wurden dort verhaftet, gefoltert und getötet.

Eine Gräfin ließ die Leichname nach Tyrnau - das heutige Trnava - überführen und in der dortigen Jesuitenkirche feierlich bestatten.

Skulptur im 'Bibelgarten des Friedens' in der Grundschule in Kalnik in Kroatien

Skulptur im Bibelgarten des Friedens in der Grundschule in Kalnik in Kroatien

Kanonisation: Die drei Märtyrer des Grazer Jesuitenkollegs wurden 1904 durch Papst Pius X. selig und 1995 in Košice durch Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen.


Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
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