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Wandmalerei: Martialis, im Panthéon Royal in der Krypta von San Isidoro in León
in Spanien 
Martialis war der Überlieferung nach der erste Bischof von Limoges.
Nach Gregor von Tours war Martialis einer der sieben Missionare, die um 250 in Gallien wirkten. In späterer Zeit wurde er als Schüler von Petrus bezeichnet.
An Martialis' Grab ereigneten sich Wunder, 848 wurde darüber die Abtei St.
Martial gegründet. Ende des 10. Jahrhunderts wurde er im Zusammenhang mit der
Gottesfriedensbewegung
zu einem der führenden Heiligen Galliens. Legenden
machten ihn nun zum jüngeren Vetter von Petrus
und zum Gefährten Jesu; demnach
soll er beim letzten Abendmahl das Handtuch gehalten haben und auch bei der
Himmelfahrt Christi und dem Pfingstgeschehen zugegen gewesen sei. 1028 wurde
eine neue, als Pilgerkirche am Santiago-Weg errichtete Basilika geweiht.
Im späten Mittelalter entstand der noch heute lebendige Brauch, Martialis' Reliquien alle sieben Jahre in feierlicher Prozession durch Limoges zu führen.
Patron
von Limoges
Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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