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Martin Chemnitz am Chorgestühl der Brüdernkirche in Braunschweig

Martin Chemnitz studierte Mathematik und Astrologie und war Bibliothekar in Königsberg - dem heutigen Kaliningrad Dann studierte er auch noch Theologie, kam als Schüler zu Philipp Melanchthon nach Wittenberg und lehrte später an der Universität. 1554 wurde er als Superintendent nach Braunschweig berufen. Hier entwarf er die neue Kirchenordnung und war an der Gründung der Universität in Helmstedt beteiligt. Mit Jakob Andreä zusammen versuchte er ein Jahrzehnt lang und letzlich erfolglos, ein Konkordienwerk zur Einigung der reformatorischen Kirchen zu schaffen.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
Aus: Jean-Jacques Boissard / Theodor de Bry: Bibliotheca chalcographica, hoc est
Virtute et eruditione clarorum Virorum Imagines, Partes 1-5. Clemens Ammon,
Heidelberg,
1669 
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