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Marcellin war Bauernsohn, der in seiner Jugend - in den Jahren nach der
französischen Revolution - den Priestermangel erlebte und sich deshalb
entschloss, Priester zu werden. 1816 geweiht, gründete er im Jahr darauf in La
Valla die Laienkongregation der Maristen-Schulbrüder
zur Unterrichtung von
Jugendlichen.
Marcellin wurde im von ihm selbst erbauten ersten Mutterhaus Notre Dame de l'Hermitage bei St-Chamond bestattet.
Die Kongregation der Maristen-Schulbrüder wurde 1863 päpstlich anerkannt. Heute ist sie mit knapp 4700 Brüdern in 78 Ländern auf allen Kontinenten, vor allem auch in Ländern der Dritten Welt.vertreten.
Kanonisation:
1955 sprach Papst Pius XII. Marcellin selig, 1999 sprach Papst Johannes
Paul II. ihn heilig.
Die
Maristen-Schulbrüder in Deutschland stellen auf ihrer Internet-Seite Geschichte
und Wirken ihres Ordens dar.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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