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Ruine der von Meinhard gegründeten Kirche
Meinhard war Augustiner-Chorherr in Segeberg in Holstein. Er zog als Missionar nach Livland und baute 1185 in Uexküll - dem heutigen Ikšķile in Lettland - am rechten Ufer der Düna eine Kirche. 1186 wurde er zum Bischof der Liven ernannt, musste aber bald Rückschläge in der Christianisierung des Landes erleben.
Meinhards Gebeine wurden im 14. Jahrhundert in den Dom von Riga übertragen, wohin das Bistum schon 1204 verlegt worden war.
Kanonisation:
Meinhard wurde 1993 von Papst Johannes
Paul II. bei dessen Besuch in Riga
in Lettland heilig gesprochen.
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