Ökumenisches Heiligenlexikon

Nonnosus

Gedenktag katholisch: 2. September
     nicht gebotener Gedenktag im Bistum München-Freising
Name bedeutet: der nicht zu Gebrauchende (latein.)
Abt auf dem Monte Soratte
* um 500
† um 560 auf dem Monte Soratte nördlich von Rom in Italien

Nonnosus mit einem Pilger, der unter dem Grab hindurchschlüpft. Bild an der Kanzelrückwand der Kirche in Unterweikertshofen bei Dachau in Bayern, nach 1700

Nonnosus mit einem Pilger, der unter dem Grab hindurchschlüpft. Bild an der Kanzelrückwand der Kirche in Unterweikertshofen bei Dachau in Bayern, nach 1700   

Nonnosus war Mönch in dem kleinen Benediktinerkloster auf dem Soracte / Monte Soratte; er hatte unter seinem despotischen Abt zu leiden, doch er ertrug alle Demütigungen und Qualen. Als er selbst Abt dieses Klosters wurde, war er gütig und freundlich gegenüber seinen Mitbrüdern.

Nonnosus wurde in seinem Kloster bestattet, im 11. Jahrhundert kamen Reliquien nach Freising, wo sie ein vielbesuchtes Wallfahrtsziel wurden. Dem Öl der Grablampe wird Heilkraft nachgesagt, unter dem Steinsarg aus dem Jahre 1161 kann man bis heute hindurchkriechen und erfahre dadurch Hilfe.

Attribute: Öllampe, Felsen
Patron von Freising; gegen Gebrechen und Nöte in der Schule

Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon


Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
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