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Nunzio wurde mit acht Jahren Vollwaise und dann von einem Onkel erzogen, der ihn quälte und hart arbeiten ließ. Auf Grund der Entbehrungen und Misshandlungen erkrankte der Junge so schwer an Knochenfraß, dass bald eine unheilbare Wunde einen ganzen Fuß bedeckte. Ein wohlwollender Verwandter befreite ihn schließlich aus der qualvollen Situation und brachte ihn in ein Militärkrankenhaus nach Neapel, wo ihm ein Bein amputiert wurde; dennoch starb er dann an den Folgen der Operation. Unter der Bevölkerung verbreitete sich der Ruf der vorbildlichen Ergebenheit, mit der er die Krankheit akzeptierte, und seiner Verehrung der Maria, sie hielt ihn schon vom Tag seines Todes an für einen Heiligen.
Nunzio Sulprizios unversehrter Leichnam im Glassarg in der Kirche San Domenico
Soriano in Neapel

Nunzio wurde in der Kirche Santa Maria Avvocata in Neapel bestattet, später in die Kirche San Domenico Soriano übertragen. Noch bevor ihn die Kirche selig sprach, errichtete die Gemeinde von Pescosansonesco eine Wallfahrtskirche, um Reliquien von Nunzio aufzubewahren; in ihr fließt die Quelle, an der schon Nunzio Linderung seiner Wunden suchte; sie gilt heute als heilkräftig.
Kanonisation:
Papst Paul VI. sprach Nunzio 1963 selig.
Patron
der Invaliden und der Opfer von Arbeitsunfällen
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