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Olympia gab als Witwe von Nebridios, dem Stadtpräfekten von Konstantinopel, ihr ganzes Vermögen, damit man in Konstantinopel Kirchen und Klöster errichten konnte. Ihre Entscheidung für ein asketisches Leben führte zu Konflikten mit Kaiser Theodosius I., der ihr Vermögen einzog, das sie aber 391 zurückbekam. Sie wurde zur Diakonin geweiht und in einem von ihr gestifteten Kloster Äbtissin. Enge Beziehungen unterhielt sie zu vielen berühmten Bischöfen ihrer Zeit, besonders zu Johannes Chrystostomos, von dem 17 Briefe an Olympia erhalten sind. Als er verbannt wurde, floh auch Olympia nach Nikomedia.
Olympias Reliquien wurden im 7. Jahrhundert überführt.
Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon
Biographisch- Bibliographisches Kirchenlexikon
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