Ökumenisches Heiligenlexikon

Paulinus von Trier

Gedenktag katholisch: 31. August
nicht gebotener Gedenktag im deutschen Sprachgebiet

Name bedeutet: der Kleine (griech. - latein.)

Bischof von Trier, Märtyrer
* um 300 in Aquitanien in Frankreich
† 31. August 358 in Phrygien in der Türkei

Kartenskizze Kartenskizze Kartenskizze

Statue: St. Paulinus, im Warndtdom St. Paulinus in Völklingen-Lauterbach

Statue: St. Paulinus, im Warndtdom St. Paulinus in Völklingen-Lauterbach Dank an www.warndtdom.de

Paulinus stammte der Überlieferung nach aus einer edlen Familie. 346 wurde er als Nachfolger von Maximin, mit dem zusammen er als Missionar nach Trier gekommen war und der ihn zum Priester geweiht hatte, Bischof von Trier. Er kämpfte gegen den Arianismus und bekannte sich als einziger auf dem Konzil von Arles zu Athanasius von Alexandria; Kaiser Konstantinus, der dessen Verurteilung gefordert hatte, verbannte den ungehorsamen Paulinus deshalb 353 nach Phrygien, wo er schließlich enttäuscht und entkräftet starb.

Bischof Felix von Trier soll Paulinus' Gebeine schon gegen Ende des 4. Jahrhunderts nach Trier übertragen und bestattet haben. 1072 wurden sie in einen Holzsarg gebettet, noch heute werden sie in der nach ihm benannten Kirche in Trier verehrt. Eine Reliquie liegt auch im 1911 erbauten Warndtdom St. Paulinus in Völklingen-Lauterbach im Saarland.


Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
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