Gedenktag katholisch: 7. März
gebotener Gedenktag
bedacht im EucharistischenDie Eucharistie - von griechisch „ευχαριστειν, Dank sagen” - vergegenwärtigt das heilvolle Sterben Jesu Christi.
Die Römisch-Katholische, die Orthodoxe und die Anglikanische Kirche nennen diese Mahlfeier im Anschluss an 1. Korintherbrief 11, 24 Eucharistie, die Evangelischen Kirchen sprechen von „Abendmahl” im Anschluss an Markusevangelium 14, 17 und 1. Korintherbrief 11, 23. Hochgebet I
und im AmbrosianischenDie Ambrosianische Liturgie entstand im 8. Jahrhundert unter orientalischem Einfluss, sie wird auf Ambrosius von Mailand zurückgeführt, von dem wohl die meisten Texte auch stammen. Sie wird v.a. in der Kirchenprovinz Mailand und im Bistum Lugano benutzt. Karl Borromäus förderte diese Sonderform, im Mittelalter wurde aus ihr auch die Gleichwertigkeit des Mailänder Erzbistums gegenüber Rom abgeleitet. Hochgebet I
in Mailand: 7. Februar
Gedenktag evangelisch: 7. März
Gedenktag anglikanisch: 7. März
Gedenktage orthodox: 1. Februar, 24. März
Gedenktag armenisch: 25. Februar
Name bedeutet: die Beständige (latein.)
unbekannter venezianischer Künstler: Mosaik, um 1280, in der Euphrasius-Basilika
in Poreč
in Kroatien 
Perpetua aus vornehmen Haus und ihre Sklavin Felicitas wurden verhaftet, weil sie sich als Katechumene auf die Taufe vorbereiteten. Perpetua ging der Überlieferung nach mit ihrem kleinen Sohn ins Gefängnis und empfing dort die Taufe. Ihr Vater versuchte erst mit Gewalt, dann mit Bitten und Flehen und unter Tränen, sie vom Christentum abzubringen, aber sie blieb standhaft und wurde mit ihrer Sklavin und weiteren Christen bei einer Vorführung, die Kaiser Septimus Severus zum Geburtstag seines Sohnes abhalten ließ, im Zirkus wilden Tieren vorgeworfen und dabei schwer verletzt. Die Legende erzählt, dass sie daraufhin zuerst ihre Haare wieder geordnet habe, weil es sich nicht gebühre, während der Verherrlichung zum ewigen Leben ein ungepflegtes oder gar trauriges Bild abzugeben. Dann ging sie dem noch unerfahren Henker, der sie zu erdolchen hatte, zur Hand, und half ihm, ihre Kehle zu durchschneiden.
Mit Perpetua und Felicitas starben Saturus, von dem ebenfalls eine Himmelsvision überliefert ist, Vivia, Saturninus, Revocatus und Secundolus.
Bald schon wurde über dem Grab von Perpetua und Felicitas eine Kirche erbaut. Sie gehören zu den ältesten Blutzeugen des Christentums, deren Schicksal zuverlässig überliefert ist.
Attribute:
wilde Kuh, mit Kind
Bauernregeln:
Perpetua und Felicitas, die bringen
uns das erste Gras.
Perpetua kalt, Winter lang.
Die Legenda
Aurea erzählt die Geschichte von Perpetua und Felicitas im Kapitel über Sanct
Saturninus.
Die Himmelsvision der Perpetua
Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon
Die
Märtyrerakten
der Perpetua und Felicitas auf Deutsch gibt es in der Bibliothek der
Kirchenväter der Université Fribourg.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon