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Pierre Coudrin wurde 1792 - in der französischen Revolution - zum Priester
geweiht. Unter dauernder Lebensgefahr wirkte er als Seelsorger. 1800 gründete
er in Poitiers
zusammen mit == Henriette Aymer de la Chevalerie die Genossenschaft
von den heiligsten Herzen Jesu und Mariä und der ewigen Anbetung des
allerheiligsten Altarsakraments
, nach der Verlegung nach Paris entsprechend
der dortigen Adresse Picpuskongregation
genannt. Die männlichen Brüder waren
in der Verkündigung und Lehre, die weiblichen in der Erziehung junger Mädchen
tätig.
Die Kongregation breitete sich in aller Welt aus, ein besonderer Schwerpunkt
ihrer Tätigkeit wurde die Mission in Ozeanien. Der männliche Zweig der
Kongregation trägt in Deutschland den Namen Arnsteiner Patres
, der sich vom
Mutterhaus der deutschen Provinz, dem Kloster Arnstein, ableitet.
Die
englischsprachige Homepage der Picpus-Kongregation stellt das Leben
von Pierre Coudrin dar. Die Arnsteiner Patres
sind ebenfalls im Internet vertreten.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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