Ökumenisches Heiligenlexikon

Maria-Josef Coudrin
französische Namen: Pierre, Marie-Joseph

Gedenktag katholisch: 27. März

Name bedeutet: P: der Fels (griech. - latein.)
M: die Beleibte / die Schöne
/ die Bittere / die von Gott Geliebte (aramäisch)
J: Gott hat hinzugefügt (hebr.)

Priester, Ordensgründer
* 1. März 1768 in Coussay-les-Bois in Frankreich
† 27. März 1837 in Paris in Frankreich

Kartenskizze

Pierre Coudrin

Peter Coudrin

Peter Coudrin wurde 1792 - in der französischen Revolution - zum Priester geweiht. Unter dauernder Lebensgefahr wirkte er als Seelsorger. 1800 gründete er in Poitiers zusammen mit == Henriette Aymer de la Chevalerie die Genossenschaft von den heiligsten Herzen Jesu und Mariä und der ewigen Anbetung des allerheiligsten Altarsakraments, nach der Verlegung nach Paris entsprechend der dortigen Adresse Picpuskongregation genannt; Pierre wählte als Ordensnamen Marie-Joseph. Die männlichen Brüder waren in der Verkündigung und Lehre, die weiblichen in der Erziehung junger Mädchen tätig.

Die Kongregation breitete sich in aller Welt aus, ein besonderer Schwerpunkt ihrer Tätigkeit wurde die Mission in Ozeanien. Der männliche Zweig der Kongregation trägt in Deutschland den Namen Arnsteiner Patres, der sich vom Mutterhaus der deutschen Provinz, dem Kloster Arnstein in Obernhof an der Lahn, ableitet.

Die englischsprachige Homepage der Picpus-Kongregation stellt das Leben von Pierre Coudrin dar. Die Arnsteiner Patres sind ebenfalls im Internet vertreten.

Catholic Encyclopedia


Quellen:

• Eric Steinhauer. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon, Bd. XVIII, Herzberg 2001
© www.heiligenlexikon.de