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Ökumenisches Heiligenlexikon

Petrus Thomas

französischer Name: Pierre
auch: Thomasius, Thomae

Gedenktag katholisch: 6. Januar
Fest im Orden der Karmeliten: 8. Januar
nicht gebotener Gedenktag im Orden der Unbeschuhten Karmeliten: 8. Januar

Name bedeutet: der Fels (griech. - latein.)

Mönch, Patriarch von Konstantinopel
* 1305 im Bistum Sarlat-la-Canéda in Frankreich
† 1366 in Famagusta auf Zypern

Kartenskizze

Karmeliterkirche in Avignon, wo Petrus von 1342 bis 1352 als viel beachteter Prediger in der neu erbauten Kirche tätig war

Karmeliterkirche in Avignon, wo Petrus von 1342 bis 1352 als viel beachteter Prediger in der neu erbauten Kirche tätig war

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Petrus trat schon in seiner Jugend in den Karmelitenorden ein. Er studierte in Paris und wurde 1345 Generalprokurator seines Ordens in Avignon. Ab 1353 wurde er im diplomatischen Dienst des Vatikan mit Aufträgen in Italien, Serbien und Ungarn betraut: seine Aufgabe war die Vermittlung zwischen den christlichen Herrschern von Genua und Venedig, zwischen Venedig und Ungarn, zwischen Genua und Zypern; dazu hatte er den Auftrag, sich um eine Union mit der Orthodoxen Kirche zu bemühen. 1354 wurde er Bischof von Patti auf Sizilien und den Liparischen Inseln, 1359 Titularbischof von Koron - dem heutigen Koroni, 1363 Erzbischof von Candia - dem heutigen Iraklio / Herakleon auf Kreta, 1365 Titularbischof von Konstantinopel - dem heutigen Ístanbul. Ab 1362 warb er im Auftrag des Papstes für den Kreuzzug, den König Peter I. von Zypern unternahm und an dem Petrus 1365 selbst teilnahm.

Kanonisation: Petrus' Verehrung wurde 1609 vom Papst approbiert.




Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 00.00.2014
korrekt zitieren:
Joachim Schäfer: Artikel

Quellen:

• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 8. Herder, Freiburg im Breisgau 1999