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Pharahildis stammte aus vornehmer Familie Sie wurde gegen ihren Willen einem Edelmann vermählt, der sie misshandelte, aber ihren standhaften Willen, jungfräulich zu bleiben, nicht erschüttern konnte. Als er nach 30-jähriger Ehe starb, widmete sie sich Werken der Barmherzigkeit. Hierüber erzählen die Legenden: Bei strengem Frost hatte sie hungernde Wildgänse vom Feld in einen Stall getrieben, um sie am nächsten Tag wieder frei zu lassen; die inzwischen von einem Diener geschlachteten und verzehrten Gänse wurden von ihr aus den Überresten wieder lebendig gemacht.
Auch nach ihrem Tod habe sie Wundersames bewirkt: Von einer Nachbarin um Brot gebeten, schwor eine Frau beim Namen der heiligen Pharahildis, wenn sie Brot hätte, so solle es zu Stein werden - als sie den Brotkasten öffnete, lagen Steine darin.
Pharahildis' Gebeine wurden 754 in die Kathedrale St. Bavo in Gent übertragen.
Attribute:
Wildgans und ein Häuschen
Biographisch- Bibliographisches Kirchenlexikon
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