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Ausschnitt aus einem Bild von Emil Boehm, in: Die Tagebücher Pater Philipp Jeningens, übersetzt und erläutert von Anton Höß, Ellwangen 1952
Philipp wurde als viertes von 14 Kindern eines Goldschmieds geboren. Seinen
Entschluss, in den Jesuitenorden einzutreten,
konnte er gegen den Widerstand des Vaters erst 1663 durchsetzen. 1672 zum
Priester geweiht und als Lehrer an den Gymnasien von Dillingen
und Mindelheim
bis 1675 tätig, wirkte er von da an als Wallfahrtsseelsorger
der Kirche auf dem Schönenberg bei Ellwangen,
deren Neubau ab 1709 nach einem Brand mit auf seine Bemühungen zurückgeht. Ab
1680 war er als Volksmissionar
im Bereich der Fürstpropstei Ellwangen tätig,
verehrt von der Bevölkerung als der gute Pater Philipp
und mystisch hoch
begnadet. Er wurde im Kreuzgang der Stiftskirche von Ellwangen bestattet.
1953 wurden Philipps Gebeine erhoben und in der Marienkapelle des Kreuzgangs wieder beigesetzt.
Kanonisation:
Die Seligsprechung ist eingeleitet.
Attribute:
Kruzifix, Reisestab und Rosenkranz
Kirche Zu Unserer Lieben Frau
auf dem Schönenberg bei Ellwangen
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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