Gedenktag katholisch: 10. August
Name bedeutet: die kraftvoll Glänzende (althochdt.)
Plektrudis war wahrscheinlich die Tochter der Irmina von Ören und des Pfalzgrafen Hugobert, damit die Schwester von Adula von Pfalzel. Sie heiratete um 670 den fränkischen Hausmeier Pippin den Mittleren und rettete mit ihrem in die Ehe eingebrachten Vermögen dessen Herrschaft, war dann auch an allen seinen Geschäften beteiligt. Zusammen mit ihrem Mann stiftete sie Kirchen und Klöster, darunter das Stift St. Maria im Kapitol in Köln. Nachdem 714 ihr Mann gestorben war versuchte sie, ihren noch unmündigen Enkel als Nachfolger zu installieren, musste aber erleben, dass sich ihr Stiefsohn Karl Martell durchsetzte und sie aus der Residenz vertrieb. Plektrudis zog sich für die letzten Lebensjahre in ihr Kloster in Köln zurück.
Plektrudis wurde in St. Maria im Kapitol in Köln bestattet. Unter den von ihr gegründeten Kirchen ist der Überlieferung nach auch die in Keyenberg bei Mönchengladbach, die etwa 2020 abgerissen werden wird, um dem Braunkohlentagebau Garzweiler II zu weichen.
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