Ökumenisches Heiligenlexikon

Poppo von Stablo

Gedenktag katholisch: 25. Januar

Name bedeutet: der Bote (althochdt. - friesisch)

Abt in Stablo und Malmédy
* um 978 in Deynze, heute Deinze in Belgien
† 25. Januar 1048 in Marchiennes in Frankreich

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Poppo stammte aus einem Adelsgeschlecht und wurde zum Ritter ausgebildet. Um 1000 unternahm er eine Wallfahrt ins Heilige Land, auf der Rückreise besuchte er die Gräber der Apostel Petrus und Paulus in Rom und trat 1005 in Reims ins Kloster ein. 1008 ging er ins Kloster St-Vanne bei Verdun, um dem berühmten Abt und Klosterreformer Richard nahe zu sein. 1020 wurde er von Kaiser Heinrich II. zum Abt in Stablo - dem heutigen Stavelot - und Malmedy in Belgien ernannt.

Poppo wurde zum Reformer, der das Mönchtum auf seine Wurzeln zurückführen wollte, und zum Leiter von 17 Abteien, so ab 1025 1.Abt des neu gegründeten Klosters Limburg bei Bad Dürkheim. Er war ein glänzender Organisator und strenger Asket. Die Legende erzählt, dass er einen vom Wolf getöteten Hirten wieder zum Leben erweckte.

Kanonisation: Poppos Heiligsprechung erfolgte 1624.

Catholic Encyclopedia

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Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
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