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Die Legende erzählt, Quiriacus sei gemeinsam mit Maximinus von Poitiers nach Trier gekommen, habe hier die Priesterweihe empfangen. Gerühmt wird seine Gewohnheit, in der Nacht die Gräber der Heiligen in Trier zu besuchen und dort zu beten. Er sei von Neidern verleumdet worden, woraufhin ein Engel seine Unschuld verkündet habe.
Quiriacus wurde im Kloster St. Maximin in Trier
bestattet. Der Enkel von Frankenkönig Pippin der Jüngere wurde 768 nach einer Wallfahrt zu
diesem Grab geheilt; zum Dank schenkte Pippin Abt Odilradus vom Kloster St. Maximin die
Königshöfe Taben - heute ein Ortsteil von Taben-Rodt
- und Remich. 769 zogen die Mönche in ihr neues Kloster Taben ein und brachten die Gebeine
von Quiriacus mit. 853 ist dort eine Quiriacuskirche bezeugt. Bis Ende des 18. Jahrhunderts war
das Grab in Taben Ziel einer jährlichen Pflichtwallfahrt
von fast 30 Pfarreien aus dem
Raum an Saar und Mosel.
Patron
gegen Kinderkrankheiten.