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Radulph stammte aus alemannischem Hochadel und wurde im Kloster auf der Bodenseeinsel Reichenau erzogen. 799 wurde er Bischof von Verona. 826 gründete er in seiner alemannische Heimat am Bodensee eine Klosterzelle, aus der später das nach ihm benannte Radolfzell wuchs. 830 brachte er Reliquien von Markus ins Kloster auf der Reichenau und seinem Kloster Reliquien seines Amtsvorgängers Zeno sowie der Märtyrer Synesius und Theopompus. 840 trat er von seinem Bischofsamt zurück und verbrachte die letzten Jahre in seinem Kloster.
Radulphs Sarkophag, 1538, im Münster in Radolfzell
Radulph wurde in seinem Kloster bestattet, sein Sarg befindet sich heute im Münster in Radolfzell.
930 entstand die Legende von der Überführung der Markus-Reliquien auf die Reichenau, sie enthält auch die Erzählung von der Gründung des Klosters Radolfzell.
Kanonisation:
Radulph wurde 1300 heiliggesprochen.
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