Gedenktag katholisch: 27. Juli
Name bedeutet: Rat und Schutz (althochdt.)
Raimundus, von Beruf Schuster, unternahm nach dem Tod seines Vaters zusammen mit seiner Mutter eine Wallfahrt ins Heilige Land. Nach der Rückkehr heiratete er, bald starben seine Frau und - bis auf eines - seine Kinder; Raimundus widmete sich nun ganz dem Gebet, der Predigt und der Nächstenliebe. Bei einer Pilgerfahrt zur Jakobus-Wallfahrtsstätte nach Santiago de Compostela forderte ihn Christus zur Rückkehr in seine Heimat auf; dort gründete er ein Hospiz und half Armen, Kranken, Pilgern, Witwen und Waisen. Im Städtekrieg zwischen seiner Heimatstadt und Cremona wurde er verhaftet und gefoltert, konnte aber schlussendlich erfolgreich als Friedensstifter vermitteln.
Schon bald nach seinem Tod wurde Raimundus hoch verehrt, zahlreiche Wunder sollen sich ereignet haben.
Kanonisation:
Gleich nach seinem Tod habe Papst Innozenz III. Raimundus kanonisiert.
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