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Rathold aus dem mit zahlreichen Hochadelsfamilien wie den Staufern und Welfen verwandten Geschlechts der Rapotonen hatte von einer Wallfahrt ein Bild der Maria in seine um 950 gegründete Zelle am Georgenberg bei Stans in Tirol mitgebracht.
Zu Ratholds Marienbild am Georgenberg wurde alsbald eine bis heute anhaltende Wallfahrt unternommen. Vor 1141 erhielt das Kloster von den Herren von Schlitters das gesamte Achental vermacht, 1138 wurde das Kloster durch Bischof Reginbert von Brixen in eine Benediktinerabtei umgewandelt. Um 1310 begann die Verehrung einer Reliquie des Blutes Christi. Nach einem Brand im Jahr 1705 wurde das Kloster ins Tal nach Fiecht verlegt, der Georgenberg blieb Wallfahrtsort.
Georgenberger Pergamentkodex: Kaiser Heinrich IV. und Bischof Reginbert
von Brixen
am Georgenberg, überwölkt von Georg
(links), Benedikt
(Mitte) und Jakobus dem Älteren
(rechts), nach 1689, im Stiftsmuseum des Klosters
in Fiecht 
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
Kopie des Gnadenbildes vom Georgenberg,
1934 erstellt, in der Kirche des Klosters
in Fiecht 
Kloster Georgenberg

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