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Glasfenster: Regula, ihren Kopf in Händen, 1517, im Kloster Muri
bei Zürich 
Die Legende erzählt, dass Regula und ihr Bruder Felix nach der Vernichtung der Thebäischen Legion des Mauritius, der sie angehörten, von St-Maurice nach Zürich flohen, wo sie zusammen mit ihrem Diener Exuperantius vom römischen Statthalter Decius enthauptet wurden. Wie Dionysius und andere Märtyrer sollen sie ihr Haupt bis zu dem Ort getragen haben, an dem sie bestattet werden wollten.
Über der Stätte der Bestattung von Felix
und Regula wurde das Züricher
Großmünster erbaut. Der Steinblock ihrer Hinrichtung stand an der Limmat,
deshalb errichtete man später an dieser Stelle die Wasserkirche
, praktisch im
Fluss. Lange Zeit wusste man auch von einer Quelle zu berichten, deren Wasser
heilkräftig gewesen sein soll: es handelte sich vermutlich um Wasser, das bei
hohem Wasserstand der Limmat durch die Mauern eindrang und dort eine Vertiefung
im Boden füllte, da das Fundament der Kirche unter dem normalen Wasserspiegel
lag.
Siegel des Kantons Zürich
mit den 3 Märtyrern 
Während der Reformation wurden die Reliquien in die Dorfkirche in Andermatt gebracht, ihre beiden Köpfe werden noch in der dortigen Pfarrkirche aufbewahrt. 1950, nach dem Bau der katholischen Kirche St. Felix und Regula in Zürich, fanden die übrigen Reliquien den Weg zurück in ihre Heimatstadt.
Der Brauch des Züricher Knabenschießen wurde an ihrem Gedenktag durchgeführt, heute am Wochenende davor oder danach.
Patronin
von Zürich
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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