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Banner mit Richard (links) und Wilfrid
von York, in der Kathedrale in Chichester

Richard studierte in Oxford, Paris, Bologna und Orléans. Um 1235 wurde er Kanzler der Universität Oxford, dann Kanzler beim Erzbischof von Canterbury unter Erzbischof Edmund von Abingdon, den er gegen König Heinrich III. unterstützte. Als der Bischof von Chichester 1244 starb, wurde Richard von den Bischöfen in dieses Amt berufen, König Heinrich jedoch setzte einen Günstling auf den Bischofsthron. Zwar bekräftigte Papst Innozenz IV. die Wahl Richards mit seiner Weihe 1245, aber der König konnte ihn hindern, seinen Amtssitz einzunehmen. So verlegte sich Richard auf das Wandern und verwaltete sein Bistum von unterwegs; das sicherte ihm Bürgernähe und prägte seinen einfachen Lebensstil.
Als 1247 der König Heinrich unter Androhung der Exkommunikation nachgab und Richard in Chichester residieren konnte, behielt er seinen Lebensstil. Er wirkte als Seesorger und Prediger; Moral und Zucht der KlerikerEin Kleriker ist in der orthodoxen, katholischen, anglikanischen und altkatholischen Kirche ein geweihter Amtsträger, der eine der drei Stufen des Weihesakraments - Diakon, Priester oder Bischof - empfangen hat. Im Unterschied zu den Klerikern bezeichnet man die anderen Gläubigen als Laien. Angehörige von Ordensgemeinschaften gelten, wenn sie nicht zu Priestern geweiht sind, als Laien und in der Orthodoxie als eigener geistlicher Stand. In den protestantischen Kirchen gibt es keine Unterscheidung von Klerus und Laien. waren ihm wichtig. In den letzten Jahren seines Lebens warb er in Kent und Sussex nachdrücklich und erfolgreich für den Kreuzzug. Er starb im Ruf der Heiligkeit.
Statue vor der Kathedrale in Chichester

Richard wurde in der Kathedrale von Chichester beigesetzt, das Grab wurde 1538 in der Reformation zerstört. Eine zuvor in Avranches aufbewahrte Reliquie wurde 1993 nach Chichester zurückgebracht.
Kanonisation:
Richard wurde schon 1262 heiliggesprochen.
Patron
der Fuhrleute