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Richard besuchte die Kathedralschule in Reims, deren Leiter der spätere Papst Silvester II. war. Danach war er Kantor und Kanoniker in Reims. 1002/03 ging er auf Empfehlung von Odilo von Cluny ins Kloster St-Vanne nach Verdun und trat in den Benediktinerorden. Schon 1004 wurde er zum Abt gewählt. Er führte in seinem Kloster und in mehr als 20 anderen Abteien in Lothringen, in der Champagne, in der Normandie und in Flandern die Reformen von GorzeDie Reformen von Gorze gingen im 10. Jahrhundert aus vom Benediktinerkloster Gorze in Lothringen. Sie standen im Gegensatz zur den Reformen von Cluny; ihr Ziel war ein Mönchtum unter weltlicher Herrschaft, befreit von der Einflussnahme des Papstes. Die Reformen von Gorze kamen v.a. in Lothringen zum Tragen; entsprechende Reformen in Deutschland gingen aus vom reformierten Kloster St. Maximin in Trier. ein, was von Kaiser Heinrich II. und König Robert II. von Frankreich unterstützt wurde.
Die Unabhängigkeit seiner Klöster förderte Richard durch persönliche Übernahme des Amtes als Abt oder durch Einsetzung seiner Schüler, darunter Poppo von Stablo. Richard verfasste zwei Heiligenleben.
Richards Lebensgeschichte wurde Anfang des 12. Jahrhunderts im Kloster St-Vanne verfasst.
Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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