Ökumenisches Heiligenlexikon

Richeza (Rixa)

Gedenktag katholisch: 21. März
Name bedeutet: die Reiche / die Mächtige (althochdt.)
Königin von Polen, Wohltäterin
* um 1000 in Rheinland-Pfalz
† 21. März 1063 in Saalfeld in Thüringen
Kartenskizze Kartenskizze

Richeza, Tochter des Pfalzgrafen Erenfrid von Lothringen, wurde die Frau des polnischen Königs Mieszko II. Sie förderte das Christentum, so gründete sie das Kloster in Tyniec bei Kraków, dessen erster Abt Aaron von Kraków war. Nach dem frühen Tod ihres Mannes wurde sie 1031 zusammen mit ihrem Sohn Kasimir vertrieben und kehrte in ihre Heimat zurück. 1048 legte sie den Grundstein für eine neue Abteikirche des von Ihrem Vater gestifteten Klosters in Brauweiler; der Neubau entstand im Zusammenhang mit der Kölner Kirche St. Maria im Kapitol, die von Richezas Schwester, Äbtissin Ida, gleichzeitig errichtet wurde. Das ihrer Familie gehörende Kloster Brauweiler schenkte sie der Diözese Köln.

Richezas Grab in der Johannis-Kappelle im Kölner Dom

Richezas Grab in der Johannis-Kappelle im Kölner Dom   

Richezas Reliquien liegen heute im Kölner Dom.

Ausführliche Informationen über Richeza hält Alfons Friderichs bereit.

Biographisch- Bibliographisches Kirchenlexikon





Quellen:

• http://www.abtei-brauweiler.de/html/chronologie.htm



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