Gedenktag katholisch: 21. Februar
Name bedeutet: der ruhmreich Glänzende (germanisch - althochdt.)
Robert Southwell wollte mit 17 Jahren in Paris in den Jesuitenorden eintreten, man nahm ihn wegen seiner Jugend nicht auf. Deshalb ging er weiter, nach Rom, dort wurde er angenommen und 1584 zum Priester geweiht. Nach der Rückkehr nach England lebte heimlich auf dem Schloss in Arundel, im Hause der Frau des verhafteten Grafen Philip Howard von Arundel. Nach sieben Jahren, in denen er oft nur um Haaresbreite den Häschern entging, wurde er verhaftet. Im Gefängnis verfasste er die meisten seiner religiösen Gedichte, deren hohe literarische Qualität, Gefühlstiefe und Aufrichtigkeit schon seine Zeitgenossen begeisterte und auch später unter Katholiken wie Protestanten eine große Leserschaft fand. Nach drei Jahren in Haft Jahre wurde Southwell hingerichtet: gehängt, geschleift und gevierteilt.
Als seine letzten Worte wird überleifert: Ich bete, dass mein Tod eine Buße
für meine Sünden sei, zum Wohl meines Landes, und zum Trost für viele Andere.
Dieser Tod, wenn auch anscheinend unglücklich, hoffe ich doch, dass er in
zukünftiger Zeit zu meiner ewigen Herrlichkeit führt.
Kanonisation:
Robert Southwell wurde als einer der 40
englischen Märtyrer aus der Reformationszeit 1970 durch Papst Paul VI.
kanonisiert.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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