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Statue: Robert mit seinen beiden Gründungen: Molesme
und Cîteaux - dem heutigen St-Nicolas-lès-Cîteaux,
16. Jahrhundert, an der Kirche in Chaource bei Troyes

Robert stammte aus einem Adelsgeschlecht, wurde um 1044 Benediktinermönch im Kloster Moutier-la-Celle in Troyes und 1053 dort Prior. Nach 1068 wurde er Abt im von den Reformen von ClunyDie Reformen von Cluny gingen im 10. Jahrhundert aus vom Benediktinerkloster Cluny in Burgund. Ziel war die strenge Beachtung der Benediktinerregel und Vertiefung der Frömmigkeit des einzelnen Mönches sowie eine neue Gewissenhaftigkeit bei der Feier des täglichen Gottesdienstes. Die Klosterwirtschaft sollte selbständig zum Erhalt des Klosters dienen können und die Klöster aus dem Herrschaftsanspruch der weltlichen Herren aber auch der Bischöfe herausgenommen und direkt dem Schutz des Papstes unterstellt werden. geprägten Kloster St-Michel in Tonnerre und 1072 Prior im Kloster St-Ayoul bei Sens. Ab 1073 lebte er als Oberer einer Gruppe von Einsiedlern im Wald bei Collan; mit diesen Gefährten gründete er 1075 die Abtei Molesme bei Langres. Sein Kloster wurde zum Mittelpunkt der Reformbewegung, rund 40 Tochterklöster schlossen sich ihm an. Bruno der Kartäuser lebte 1082 eine Zeit lang unter dem Einfluss von Robert.
Umstritten ist die Überlieferung, wonach Robert Molesme
infolge innerer Schwierigkeiten verließ. Jedenfalls gründete er 1098 zusammen
mit Alberich das
Reformkloster Cîteaux - das heutige St-Nicolas-lès-Cîteaux
- und wurde dessen erster Abt. Maßgeblich waren für Robert dabei seine Skepsis
gegen die Feudalherren und deren Reformen von ClunyDie Reformen von Cluny gingen im 10. Jahrhundert aus vom Benediktinerkloster Cluny in Burgund. Ziel war die strenge Beachtung der Benediktinerregel und Vertiefung der Frömmigkeit des einzelnen Mönches sowie eine neue Gewissenhaftigkeit bei der Feier des täglichen Gottesdienstes. Die Klosterwirtschaft sollte selbständig zum Erhalt des Klosters dienen können und die Klöster aus dem Herrschaftsanspruch der weltlichen Herren aber auch der Bischöfe herausgenommen und direkt dem Schutz des Papstes unterstellt werden.
und die Rückkehr zu den Grundsätzen von Benedikt
von Nursia. Von Cîteaux ging 1115 durch Bernhard
von Clairvaux der Zisterzienserorden
aus, Robert gilt deshalb als einer der Väter des Ordens.
Papst Urban II. veranlasste Robert 1099, nach Molesme zurückzukehren; Alberich übernahm die Leitung des Reformklosters.
Kanonisation:
1222 erfolgte Roberts Heiligsprechung.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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