Ökumenisches Heiligenlexikon

Rudesindus (Rosendo) von Dumio (von Celanova)

Gedenktag katholisch: 1. März
     Übertragung der Gebeine: 30. Oktober
Name bedeutet: auf ruhmreichem Weg (althochdt.)
Bischof von Dumio und Santiago de Compostela (?),
Klostergründer, Abt in Celanova

* 26. November 907
† 1. März 977
Kartenskizze

Statue in der Kirche in Celanova

Statue in der Kirche in Celanova

Rosendo, Sohn von Gutierre Menéndez und seiner Gemahlin == Ilduara Eriz, stammte aus galizischem Hochadel im Umfeld des Königshauses von León. Schon in jungen Jahren wurde er Bischof von Dumio - dem heutigen Mondoñedo bei Lugo. Er gründete - oder reformierte - das Kloster Celanova, hatte zeitweise seinen Amtssitz dort und war auch dessen Abt. Um 942 gab er sein Bischofsamt auf. Zwischen 962 und 970 war er möglicherweise Bischof von Santiago de Compostela. Rosendo begleitete auch weltliche Ämter, führte Feldzüge gegen Mauren und Normannen und war Ratgeber am Königshof in León.

Kanonisation: Der päpstliche Legat Hyacinth kanonisierte 1172 Rosendo, als Papst Cölestin III. bestätigte er 1196 die Kanonisation.

Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon





Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 8. Herder, Freiburg im Breisgau 1999
• Vollständiges Heiligen-Lexikon ..., 4. Band: M-P. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1875


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