Gedenktag katholisch: 1. März
Übertragung der Gebeine: 30. Oktober
Name bedeutet: auf ruhmreichem Weg (althochdt.)
Statue in der Kirche in Celanova
Rosendo, Sohn von Gutierre Menéndez und seiner Gemahlin == Ilduara Eriz, stammte aus galizischem Hochadel im Umfeld des Königshauses von León. Schon in jungen Jahren wurde er Bischof von Dumio - dem heutigen Mondoñedo bei Lugo. Er gründete - oder reformierte - das Kloster Celanova, hatte zeitweise seinen Amtssitz dort und war auch dessen Abt. Um 942 gab er sein Bischofsamt auf. Zwischen 962 und 970 war er möglicherweise Bischof von Santiago de Compostela. Rosendo begleitete auch weltliche Ämter, führte Feldzüge gegen Mauren und Normannen und war Ratgeber am Königshof in León.
Kanonisation:
Der päpstliche Legat Hyacinth kanonisierte 1172 Rosendo, als Papst Cölestin III.
bestätigte er 1196 die Kanonisation.
Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon