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Ruth ist die Hauptperson des gleichnamigen Buches im Alten Testament, das eine lehrhafte Geschichte aus der Richterzeit des Volkes Israel erzählt.
Nicolas Poussin: Ruth und Boas im Sommer, 1660 - 64, im Musée du Louvre in Paris
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Der Israelit Elimelech war demnach wegen einer Hungersnot nach Moab ausgewandert, wo er ebenso wie seine beiden kinderlos verheirateten Söhne starb. Seine Witwe Naemi (Naomi) machte sich nach Ende der Hungersnot wieder auf den Weg in die Heimat; die Moabiterin Ruth, eine der beiden Schwiegertöchter, bekannte sich zu ihr und zum Volk Israel und seinem Gott - die Worte aus Ruth 1, 16 - 17 werden oft als Trautext bei Eheschließungen verwendet, obwohl sie also nicht eheliche Treue beschreiben - und zog mit ihr nach Israel. Dort las sie altem Recht antsprechend nach der Ernte die restlichen Ähren von einem Feld auf, lernte dabei den Eigentümer Boas kennen und heiratete ihn (Ruth 4, 13); sie wurde so die Großmutter des Isai und die Urgroßmutter des späteren Königs David und damit auch Jesu (Ruth 4, 17; Matthäusevangelium 1, 5. 17).
Buchmalerei: Naemi und Ruth kommen nach Bethlehem,
um 1122 ![]()
Das
wissenschaftliche Bibellexikon im Internet bietet in seinem Artikel
über Ruth und das Buch Ruth ausführliche und fundierte Informationen.
Biographisch- Bibliographisches Kirchenlexikon
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