Ă–kumenisches Heiligenlexikon

(Maria) Salome von Galiläa (von Jerusalem)

Gedenktag katholisch: 24. April
Gedenktag evangelisch: 3. August (LCMS)
Gedenktag orthodox: 3. August
                                            dritter Sonntag der Osterzeit
Gedenktag armenisch: 9. April
     liturgische Feier am 2. Dienstag nach dem Assumptionssonntag
     als Myrrheträgerin: 16. April, 16. Oktober
Name bedeutet: die Friedliche (hebr.)
JĂĽngerin Jesu
† im 1. Jahrhundert in Israel, Südfrankreich oder Veroli in Süditalien
Kartenskizze

Tilman Riemenschneider: Skulptur, 1500 - 1510, Victoria and Albert Museum in London

Tilman Riemenschneider: Skulptur, 1500 - 1510, Victoria and Albert Museum in London   

Salome war die Frau eines Mannes namens Zebedäus und die Mutter der Apostel Johannes und Jakobus des Älteren. Sie folgte Jesus schon in Galiläa als Jüngerin nach, stand unter dem Kreuz Jesu (Matthäusevangelium 27, 56 und Markusevangelium 15, 40). Am Ostermorgen war sie eine der Zeuginnen der Auferstehung (Markusevangelium 16, 1).

Nach einer Überlieferung war (Maria) Salome von Galiläa zusammen mit der Maria des Kleophas und Sara-la-Kâli vor einer Christenverfolgung auf einem Schiff aus Israel geflohen und an dem Ort in Südfrankreich gelandet, der heute nach ihnen Saintes-Maries genannt wird. Andere Legenden berichten, sie sei nach der Auferstehung Christi nach Veroli in Süditalien gegangen und habe dort als Glaubensbotin gewirkt.

Attribute: Salböl
Patronin von Veroli

Catholic Encyclopedia

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Basilika S. Maria Salome in Veroli

Basilika S. Maria Salome in Veroli   


Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Hiltgard L. Keller: Reclams Lexikon der Heiligen und der biblischen Gestalten. Reclam, Ditzingen 1984
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