Ökumenisches Heiligenlexikon

Saturninus und Sisinnius

Gedenktag katholisch: 29. November

Name: Sa: nach dem altröm. Saatgott Saturn (latein.)
Si: ?

Märtyrer
* in Karthago, dem heutigen Vorort von Tunis in Tunesien
† um 250 (?) in Rom

Kartenskizze

Saturninus wurde der Legende nach zur Zwangsarbeit in Rom verurteilt und beim Bau der Thermen des Diokletian - am heutigen Piazza della Repubblica - eingesetzt. Demnach wurde er schließlich zusammen mit seinem Helfer Sisinnius auf dem Grundstück des Thrason an der Via Nomentana bestattet.

Saturninus wird schon im Verzeichnis der Märtyrergräber um 336 und im Martyrologium von Hieronymus aufgeführt. Zur Zeit von Papst Gelasius I. war er in einer Messe vertreten. Schon Papst Damasus I. ließ in der für Saturninus erbauten Basilika in der Katakombe des Thrason eine Inschrift anbringen. Papst Felix IV. ließ diese Kirche nach einem Brand erneuern. Heute befindet sich die Pfarrkirche S. Saturnino in der Nähe.

Martyrologium Romanum Flori-Legium

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Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 9. Herder, Freiburg im Breisgau 2000
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