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Prochor Moschnin trat mit 19 Jahren ins Kloster von Sarow ein und nahm den Namen Seraphim an. Von 1794 bis 1810 lebte er als Einsiedler im Wald bei Tambov. Zu seinem Tagwerk gehörte das ständige Gebet und die wöchentliche Lektüre aller vier Evangelien, womit er der kontemplativen Tradition des Hesychasmus folgte. Von 1807 bis 1810 verharrte er in ständigem Schweigen. Ab 1825 ließ Seraphim sich im Kloster Diveyevo bei Sarow nieder, wo er Pilger empfing, für junge Priester als Lehrer und Beichtvater wirkte und Rat in theologischen Fragen erteilte.
Seraphim zählt zu den bekanntesten Heiligen der Orthodoxen Kirche.
Kanonisation:
Die orthodoxe Kirche sprach Seraphim 1903 heilig.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon