Gedenktag katholisch: 12. März
Gedenktag orthodox: 12. März
12. Oktober
Name bedeutet: die Erhörung (hebr.)
Simeon hieß mit bürgerlichem Namen wohl Georgios. Er wurde ab 963 in Konstantinopel - dem heutigen Ístanbul in der Türkei - durch den Mönch Symeon Eulabes aus dem Studiu-Kloster erzogen und trat 976 selbst in dieses Kloster ein. 977 wechselte er ins Mamas-Kloster in Konstantinopel, wurde 980 zum Priester geweiht und 981 Abt im Mamas-Kloster. 1005 musste er das Amt nach heftigen Anfeindungen wegen umstrittener theologischer Aussagen und Härten in der Führung seiner Mönche aufgeben und wurde 1009 verbannt. 1011 konnte er aus der Verbannung zurückkehren, lebte aber weiterhin zurückgezogen.
Schon seit etwa 970 hatte er Visionen in Form von immateriellem Licht, so
genanntem Tabor-Licht
; er führte seine Gottesschau, welche grundsätzlich
jedermann in diesem Leben möglich sei, im Gegensatz zu den Vertretern des
Hesychasmus allein auf die Gnade Gottes
zurück. Seine Visionen teilte er in 58 Hymnen mit, außerdem sind von ihm 334
Katechesen und 225 Aphorismen sind erhalten.