Ökumenisches Heiligenlexikon

Simon von Crépy

Gedenktag katholisch: 30. September

Name bedeutet: die Erhörung (hebr.)

Graf von Crépy, Mönch
* um 1048 in Crépy an der Oise in Frankreich
† 10. Januar 1080 (oder 1082) in Rom

Kartenskizze

Simon aus hohem normannischem Adel wurde am Königshof erzogen. Nach dem Tod seines Vaters amtierte er ab 1072 als Graf von Crépy, des Vexin, Amiens und Bar-sur-Aube und war einer der bedeutendsten Fürsten. Nach Konflikten mit König Philipp I. von Frankreich trat er 1077 ins Kloster St-Claude ein und gründete eine Einsiedelei an der Stelle des heutigen Ortes Mouthe. Er wirkte als Vermittler zwischen König Wilhelm I. von England und dessen Sohn sowie zwischen Papst Gregor VII. und Robert Guiscart von Apulien. In dieser Zeit starb Simon in Rom.

Der Ort Mouthe heute

Der Ort Mouthe heute Foto: Benutzer:Vodimivado, August 2005

Im 12. Jahrhundert wurde die Einsiedelei Mouthe in ein Priorat umgewandelt, das der Abtei St-Claude zugeordnet war. Das Dorf Mouthe wird heute auch das Sibirien Frankreichs genannt, weil die Temperatur im Winter bis auf minus 42° sinken kann.

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Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 9. Herder, Freiburg im Breisgau 2000
• de.wikipedia.org/wiki/Mouthe