Gedenktag katholisch: 30. September
Name bedeutet: die Erhörung (hebr.)
Simon aus hohem normannischem Adel wurde am Königshof erzogen. Nach dem Tod seines Vaters amtierte er ab 1072 als Graf von Crépy, des Vexin, Amiens und Bar-sur-Aube und war einer der bedeutendsten Fürsten. Nach Konflikten mit König Philipp I. von Frankreich trat er 1077 ins Kloster St-Claude ein und gründete eine Einsiedelei an der Stelle des heutigen Ortes Mouthe. Er wirkte als Vermittler zwischen König Wilhelm I. von England und dessen Sohn sowie zwischen Papst Gregor VII. und Robert Guiscart von Apulien. In dieser Zeit starb Simon in Rom.
Der Ort Mouthe
heute
Foto: Benutzer:Vodimivado, August 2005
Im 12. Jahrhundert wurde die Einsiedelei Mouthe
in ein Priorat umgewandelt, das der Abtei St-Claude
zugeordnet war. Das Dorf Mouthe wird heute auch das Sibirien Frankreichs
genannt, weil die Temperatur im Winter bis auf minus 42° sinken kann.
Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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