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Der Diakon Symmachus wurde 498 Papst als Nachfolger von Anastasius II. Die mit dessen versöhnlicher Politik nach dem Schisma mit Patriarch Achatius von Konstantinopel im Streit um den Monophysitismus unzufriedene Mehrheit wählte Symmachus, die den Byzantinern freundlich gesonnene Minderheit unmittelbar darauf - mit Unterstützung des Adels und des Senats - den Archipresbyter Laurentius. Ostgotenkönig Theoderich der Große hatte massiv Symmachus' Wahl unterstützt, um Tendenzen der Annährung an die Byzantiner einzudämmen. Der Symmachus unterlegene Laurentius amtierte deshalb 498 bis 505 - mit einer Unterbrechung - als Gegenpapst.
Apsismosaik, 7. Jahrhundert, in der Basilika Santa Agnese fuori le mura in Rom

Die von Symmachus 499 einberufene SynodeSynode (altgriech. fĂĽr „Zusammenkunft”) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten.
In der alten Kirche wurden „Konzil” und „Synode” synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet.
sollte kĂĽnftig die Papstwahl sichern,
konnte sich aber nicht völlig durchsetzen. 501 lehnte eine Synode italienischer
Bischöfe eine Verurteilung von Symmachus, gegen den von seinen Gegnern schwere
Anschuldigungen vorgebracht wurden, ab mit der BegrĂĽndung, dass der Papst keinem
menschlichen Gericht, sondern allein dem Urteil Gottes unterworfen sei. Im Kreis
der Anhänger von Symmachus entstanden die Symmachianischen Fälschungen
, die
mit in Form und Sprache plumpen, erfundenen Papstprozessen zu beweisen suchten,
dass ein Papst von niemandem gerichtet werden könne; dazu wurden auch kritische
Punkte aus der Geschichte der Päpste als Beispiel gewählt, so Marcellinus,
Liberius' Nähe zum Arianismus>,
Sixtus III. als Anhänger des Pelagianismus
und Silvester I.' Fernbleiben bei deim 1.
Konzil von Nicäa mit den wegweisenden Entscheidungen um die Wesensart
Jesu Christi.
Gegenpapst Laurentius konnte sich mit Duldung Theoderichs von 501 bis 506 behaupten; Symmachus blieb auf das Asyl in St. Peter beschränkt, wo er 502 nocheinmal eine SynodeSynode (altgriech. fĂĽr „Zusammenkunft”) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden „Konzil” und „Synode” synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. abhielt. Erst nachdem Theoderich im Konflikt mit Byzanz 506 Laurentius preisgab, wurde Symmachus in alle Rechte eingesetzt. Er erwies sich als Verteidiger des Glaubens, verlieh Cäsarius von Arles das Pallium und verfĂĽgte den Primat von Arles in der Kirche von Gallien und Spanien.
Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon