Ökumenisches Heiligenlexikon

Theodechild von Sens
auch: Theudechild
deutsch: Diethild

Gedenktag katholisch: 28. Juni
Name bedeutet: T: Gotteskämpferin (griech. - althochdt.)
D: Kämpferin des Volkes / für das Volk (althochdt.)
Königstochter, Klostergründerin
* um 523
† 598 (?) in Sens in Frankreich
Kartenskizze

Theodechild war eine Enkelin von König Chlodwig I. und Tochter des Frankenkönigs Theuderich I. und der Suavegotta. Sie war in erster Ehe mit dem Hermegisclus, dem König des germanischen Volksstamms der Warnen, in zweiter Ehe mit dessen Sohn Radigis verheiratet. Nachdem Radigis sich von ihr getrennt hatte, kehrte sie in ihre Heimat zurück und gründete in Sens die Abtei Saint-Pierre-le Vif mit der Benediktinerregel.

Theodechild wurde in der Kirche des von ihr gegründeten Klosters St-Pierre-le-Vif in Sens bestattet. Venantius Fortunatus formulierte die Grabinschrift.

Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon





Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 9. Herder, Freiburg im Breisgau 2000


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