Gedenktag katholisch: 28. Februar
Name bedeutet: Volk und Wolf (althochdt.)
Der Überlieferung nach war Theodulf ein in Britanien geborener Sohn eines römischen Kaisers. Weil er Keuschheit gelobt hatte, verweigerte er die Eheschließung und wurde von seinem Vater in die Verbannung geschickt. Er kam zu der Zeit, als Chlodwig König der Franken gewesen ist, also um 500, nach Gallien und traf nach langen Wanderungen in Trier ein, wo er sich in den Ruinen des römischen Kaiserpalastes niederließ und begann ein Einsiedlerleben zu führen begann.
Theodulfs Gebeine wurden 1250 in einer Kapelle in den Trierer Kaiserthermen gefunden und dann in der Dominikanerkirche bewahrt. Nach der Säkularisation wurden sie in die älteste gotische Kirche Deutschlands, die Liebfrauenkirche neben dem Trierer Dom, überführt.
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Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon