Ökumenisches Heiligenlexikon

Trudo von Sarchinium (vom Haspengau)
auch: Trond

Gedenktag katholisch: 23. November
Name bedeutet: der Starke (althochdt.)
Glaubensbote im Haspengau, Klostergründer und Abt in St-Trond
* um 629 im Hespengau in Belgien
† um 695 in Sint-Truiden in Belgien
Kartenskizze

Kragstein mit dem Bildnis von Trudo, Ausgrabungen im Kloster Sint-Trudo

Kragstein mit dem Bildnis von Trudo, Ausgrabungen im Kloster Sint-Truiden

Trudo aus vornehmer fränkischer Familie erhielt auf Vermittlung von Remaclus seine Ausbildung in Metz, wurde dort 655 Priester, wirkte als Glaubensbote in seiner Heimat, dem Hespengau, und baute dort um 660 eine Kirche in Zerkingen, bald darauf daneben auf seinem Besitz das heute nach ihm benannte Kloster St-Trond / Sint-Truiden, dessen Abt er war. Legenden berichten, wie er eine Quelle entspringen ließ und wie er eine Frau, die ihn als Kind verletzt hatte, zunächst zur Strafe blind, dann aber wieder gesund machte.

Trudo wurde in seinem Kloster in Sint-Truiden bestattet. Seine Verehrung ist schon im 8. Jahrhundert bezeugt, seine Reliquien wurden in der Region verteilt.

Martyrologium Romanum Flori-Legium

Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon

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Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 10. Herder, Freiburg im Breisgau 2001


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