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Kragstein mit dem Bildnis von Trudo, Ausgrabungen im Kloster Sint-Truiden
Trudo aus vornehmer fränkischer Familie erhielt auf Vermittlung von Remaclus seine Ausbildung in Metz, wurde dort 655 Priester, wirkte als Glaubensbote in seiner Heimat, dem Hespengau, und baute dort um 660 eine Kirche in Zerkingen, bald darauf daneben auf seinem Besitz das heute nach ihm benannte Kloster St-Trond / Sint-Truiden, dessen Abt er war. Legenden berichten, wie er eine Quelle entspringen ließ und wie er eine Frau, die ihn als Kind verletzt hatte, zunächst zur Strafe blind, dann aber wieder gesund machte.
Trudo wurde in seinem Kloster in Sint-Truiden bestattet. Seine Verehrung ist schon im 8. Jahrhundert bezeugt, seine Reliquien wurden in der Region verteilt.
Martyrologium Romanum Flori-Legium
Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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